|
|
Der ULK und seine Wurzeln
Ein “ulkiges” Jubiläum wirft seine Schatten voraus. Wie dem Gründungsdatum des ULK zu entnehmen ist, haben wir bald 111 Jahre auf dem Buckel. Ein Grund bereits jetzt in die Planungen einzusteigen.
Fast 110 Jahre KG ULK - das sind über 100 Jahre Karneval und ‚Spaß an der Freud’, aber auch über 100 Jahre Jülicher Stadtgeschichte und Jülich Brauchtum - untrennbar verbunden mit der jeweiligen Epoche. Keine Frage, der ältesten Jülicher Sitzungskarnevalsgesellschaft sieht man ihre mehr als 100 jährige wechselvolle Geschichte nicht an. Es existiert sogar noch die Gründungsurkunde der Gesellschaft, die am 11.11.1901 im Restaurant „Fickentscher" das Licht der Welt erblickte. Viele bekannte Jülicher Namen finden sich in alten und aktuellen ULK Unterlagen. Die Geschichte der KG ULK ist damit, wie bereits erwähnt, auch ein ganzes Stück Stadtgeschichte.
Die Struktur der Gesellschaft ULK orientiert sich an den großen Kölner Gesellschaften. Der Aufbau eines Senates mit über zweihundert Senatoren, die sich dem ULK-Geist verbunden fühlen, oder die Gründung eines Senatsausschuss wären ohne das Kölner Vorbild nicht denkbar gewesen. Noch vor 30 Jahren wurde dies vielfach als elitäre ULK-Eigenart belächelt. Mittlerweile eifern dem ULK nahezu alle Gesellschaften nach.
Ganz in der Tradition der Kölner Gesellschaften sieht der ULK sich jeher als Sitzungsgesellschaft. Die jeweils aktuellen Highlights des rheinischen Karnevals, speziell aus Köln, mit „Eigengewächsen" anzureichern, liegt in der Verantwortung des Literaten. Dabei stehen die „Eigengewächse" in Qualität und Originalität den Leistungen der Halb- und Vollprofis aus Köln nicht zurück.
Zum ULK Geist gehört aber auch, dass man sich neuen und notwendigen Entwicklungen nicht verschließt. So ist die Kostümsitzung an die Stelle der Sitzungen in Abendgarderobe getreten. Auch ist der ULK intensiv am Jülicher Kinderzug beteiligt und hat z.B. im Jubiläumsjahr sogar das Kinderdreigestirn gestellt.
Trotz des hohen Alters der Gesellschaft ist die KG ULK stets jung geblieben. Dies gilt durchaus im doppelten Sinne des Wortes. Die Mitglieder des Kleinen Rates „sorgen“ gut dafür, dass es an Nachwuchs auch in den nächsten Jahrzehnten nicht fehlen wird. Zu den Besonderheiten zählt aber auch, dass Jung und Alt eine gemeinsame Sprache sprechen (und damit ist nicht nur Dialekt, sondern auch die Dialektik gemeint). Die Erfahrungen der Alten, verbunden mit den neuen Ideen der Jüngeren, machen heute noch die Stärke und Besonderheit der Gesellschaft aus.
|


Letzte Aktualisierung
25.11.2011
|