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2011/2012

ULK-Orden 2012
Stadthalle

Stadthalle

Stadthallennutzung (07.11.2011)

An die Gewehre, Kommando eins – zwei – drei……..Dreemol Jülich Alaaf“

Jetzt schon eine Rakete, gute zwei Monate vor unserer Sitzung am 29.01.2012?

Die Antwort lautet: Ja und Nein.

Raketen werden normalerweise auf einer Sitzung für außergewöhnliche Leistungen der Künstler als Dankeschön in den närrischen Himmel gejagt.

Sicherlich ist die fraglos künstlerische Leistung der Stadt Jülich und ihrer Protagonisten in Bezug auf unsere Stadthalle „raketenverdächtig“, aber beileibe  nicht im ursprünglichen Sinn.

Viele Vereine und Bürger der Stadt Jülich haben sich für den Erhalt der Stadthalle ins Zeug gelegt und dadurch ein Stück Kultur in der Innenstadt erhalten. Viele Mitstreiter haben sich bereit erklärt, die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen in der Stadthalle in Eigenregie durchzuführen.

Unsere Stadtväter haben sich ob dieses Angebots äußerst dankbar gezeigt und das Angebot seitens der Vereine honoriert. Kurzerhand wurden die Benutzungsgebühren der Stadthalle für uns um faktisch  60 % erhöht.

Wegen dieser ausgewogenen und durchdachten Leistung lassen wir problemlos die erste Rakete steigen und sagen „dreemol Jülich Alaaf“.

Damit aber noch nicht genug. Beflügelt von diesem Erfolg wurden die Sicherheitsauflagen für alle Veranstaltungen in der Stadthalle drastisch verschärft, teilweise nachvollziehbar, teilweise aber auch überzogen.

Wir werden also am 29.01.2012 mit Schneeschaufel und einem Eimer Streusalz im roten Frack parat stehen, wenn es denn an diesem Tag schneien sollte. Die Stadtverwaltung sieht sich offensichtlich nicht mehr in der Lage, für einen sicheren Zugang zur Stadthalle –immerhin städtisches Gebäude- zu garantieren. Diese Auflage müssen wir nun erfüllen, andernfalls darf die Sitzung nicht stattfinden.

Darauf startet die zweite Rakete „met dreemol Jülich Alaaf“.

Die ursprüngliche Auflage, dass das Foyer an unserem Sitzungstag ausser als Empfangsraum nicht mehr genutzt werden darf, konnten wir glücklicherweise revidieren, unser gemütliches Beisammensein nach der ULK Sitzung kann also stattfinden. Während der Sitzung ist aber kein Ausschank im Foyer erlaubt.

Für den Behördenball, den wir gemeinsam mit den drei anderen großen Gesellschaften aus Jülich in der Stadthalle durchführen, stehen die karnevalistischen Sterne nicht so günstig.  Neben einer stark erhöhten Benutzungsgebühr und einer gleichzeitigen Reduzierung der zulässigen Besucherzahl um 50 %  sowie einem Nutzungsverbot des Foyers muss die Durchführung der Veranstaltung neu durchdacht werden, eine mögliche Aufgabe des sehr erfolgreichen Behördenballs  ist auch nicht ausgeschlossen. Aber die Umsetzung der von Seiten der Stadt Jülich gemachten strengen Auflagen ist sehr personal- und  kostenintensiv.

Hier ist jetzt Platz für die dritte Rakete in Richtung der Stadt Jülich.

Aber der ULK wäre nicht 10 x 11 Jahre alt geworden, wenn er in der Vergangenheit nicht flexibel auf neue Herausforderungen reagiert und diese „Ulk like“  gemeistert hätte. Der Erhalt der Kultur in der Innenstadt  in einer geeigneten Veranstaltungshalle bleibt unser Ziel. Mit Unterstützung der ULK-Freunde und aller Karnevalsjecken sollte uns das gelingen, andernfalls gehen wir zurück zum urwüchsigen Straßen- und Kneipenkarneval.

Und für alle die, die uns weiterhin oder zukünftig in diesem Sinne zur Seite stehen, gibt es eine Rakete, die von Herzen kommt, also

„An die Gewehre, Kommando eins – zwei – drei…….un dreemol ULK Alaaf!“

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